Diese Abkommen sind Trojanische Pferde!

Freihandel klingt nach Freiheit – im Zentrum steht aber nicht die Freiheit der Verbraucher_innen, sondern die Freiheit multinationaler Konzerne, maximale Gewinne zu erwirtschaften: Ohne Rücksicht auf Verluste bei Mensch und Umwelt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandeln die EU, Kanada und die USA über den Abbau von »Handelshemmnissen«.
Mit der Angleichung und wechselseitigen Anerkennung von umwelt- und gesundheitsrelevanten Standards ist vor allem eine Angleichung auf niedrigstem Niveau zu befürchten. Die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Krisen der letzten Jahre sind aber nicht Ergebnis von zu viel Finanzmarktkontrolle, sozialer Gerechtigkeit, Demokratie sowie Umweltund Naturschutz, sondern von zu wenig.

Werdet mit uns aktiv!

Es ist noch nicht zu spät – noch haben wir Zeit die (Frei)handelsabkommen aufzuhalten. TTIP, CETA und TiSA sind unakzeptabel. In Europa und auch in Nordamerika besteht bereits Widerstand. Gemeinsam treten Umweltorganisationen, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen aber auch Kommunalpolitiker, Bauern und kleine Unternehmen für eine solidarische, demokratische Welt ein, die nicht rein an Wirtschaftsinteressen ausgerichtet ist.